Mittwoch, 27. März 2013

Marseille


Wir nutzen die letzten Sonnenstrahlen an Bord, bevor es morgen zurück in den deutschen Winter geht. Nachmittags ist es aber schon so frisch, dass auch wir es zum ersten mal gut im überdachten Poolbereich aushalten können und dort ein letztes Bad nehmen. 

Auch Marseille ist fleißig dabei, seinen Kreuzfahrthafen zu vergrößern. Wenn man vom Schiff aus Richtung Ausgang geht, ist eine öffentliche Bushaltestelle ausgeschildert. 


 Im Hafen liegt die Costa Voyager









 außerdem die Princess Danae und die MS Athena,  der portugiesischen (Lissabon) Reederei “Classic International Cruises, die hier im Oktober festgesetzt wurden.




Zum Abschied noch einen letzten Sonnenuntergang auf See. 



Ciao bella...... es war eine schöne Reise.

Dienstag, 26. März 2013

Der letzte Seetag

Den letzten Seetag beginnen wir mit unserem ganz persönlichen "kleinem Balkonfrühstück", denn wir müssen ja heute noch soviel essen. 










Ok als Mittagspezial gibt es heute Kebab, das muß ich nicht haben, aber nachmittags die elegante Teestunde wollen wir noch einmal richtig genießen und abends fogt dann noch das letzte Gala-Essen.









 Der Tag ist von Abschied geprägt. Schon vormittags am überdachten Pool verabschiedet sich das Personal mit einer tollen Tanzperformance.




 




Überall auf dem Schiff wird gewienert, auf Deck 3 wird der Fußboden gepflegt, bis er wie neu aussieht. Die Liegen werden geschrubbt, das hab ich noch nie gesehen.











Nach einem entspannten Nachmittag und einer tollen Abschiedshow im Theater folgt das letzte Galamenu mit Baked Alaska 


















und anschließender Abschiedsparade des Personals. 





















Zum Abschluss des Abends gibt es im Salon Isolabella eine Blues, Rhytm'n Blues & Rock'n'Roll session bei der sowohl die Musiker vor allem auch Ron und 
der Kreuzfahrtdirektor Max wie auch das Publikum zu voller Form auflaufen.
Bis nach 1 Uhr ist die Tanzfläche gerammelt voll.





 Gut das unsere Kinder uns und diese vielen "alten" Leute nicht sehen können, 
die zu lauter Rockmusik so ausgeflippt und begeistert tanzen, als ob sie noch 20 wären
 - die würden es nur noch furchtbar peinlich finden.
 Ich find es toll. 






Montag, 25. März 2013

Mal wieder Malaga

... und jedes Mal neue Überraschungen. Malaga ist das krasse Gegenteil zu Teneriffa. Was die hier innerhalb kürzester Zeit aus dem Boden stampfen ist der Wahnsinn. Vor einem Jahr waren wir zuletzt hier, da waren die Bauarbeiten am Hafengelände bereits gut fortgeschritten, aber jetzt sind wir wirklich begeistert.




2012













2013






 Der Weg zum Zentrum führt nun durch eine Promenade mit Geschäften und einem Restaurant neben dem anderen, die offensichtlich auch von den Einheimischen gut 
angenommen werden, denn zur Mittagszeit ist alles voll.









Am Strand wird wild gearbeitet, Lokale und Toilettenanlagen neu gebaut und danach wird wahrscheinlich der ganze Strand neu angeschüttet. Über die neue Promenade kann man auch anstatt wie bisher zum Zentrum  ein wenig rechts gehen und kommt dann über andere Straßen ins Zentrum mit ganz anderen Ansichten.







Die Entwicklung Malagas macht Lust, dort eine Kreuzfahrt zu starten, um mit einer Vorübernachtung einmal das abendliche Flair in der neuen Flaniermeile zu erleben.























Sonntag, 24. März 2013

Noch ein Seetag zum Ausruhen

Nach dem anstrengenden Madeira-Ausflug genießen wir diesen Seetag bei
 angenehmen Temperaturen, Sonnenschein und ruhiger See nochmal richtig.



Mittags gibt es neapolitanische Spezialitäten und "die Suppentöpfe vom Küchenchef", die für meinen Geschmack sehr gut sind. Die meisten Gäste bevorzugen die Fischsuppe, ich bin da mehr für die Kartoffelsuppe, in die ich mich reinsetzen könnte - so lecker ist die.


Eigentlich wollten wir doch gar nichts essen - wir wollen doch nachmittags wieder zur eleganten Teestunde. Mitlerweilen machen sich ja auch schon wieder diese kleinen Tierchen bemerkbar, die auf Kreuzfahrtschiffen im Kleiderschrank sitzen und die Kleidung immer enger fressen.









Abends findet der bekannte italienische Abend statt, das Tücherschwenken fällt aus, das haben wir schon an einem der vorherigen Abenden erledigt


....angemessen gekleidet sind wir erschienen....


Das Kellner-Ballet auf der Empore darf natürlich nicht fehlen und die Kollegen haben wie immer den meisten Spass daran













Ich hab Glück heute: unser Kellner Shan hat's wohl auch nicht so mit dem Tanzen und verschwindet in der Küche -  aber Udo darf ein Tänzchen mit dem munteren Mädchen aus Peru wagen




Samstag, 23. März 2013

Mit dem Mietwagen Madeira erkunden

Die ganze Nacht schaukelt es ordentlich weiter. Obwohl Seegang in unserer Kabine gut auszuhalten ist, sind wir es morgens leid und fühlen uns ziemlich kaputt. Bis kurz vorm Anlegen rollte das Schiff immer schön gleichmäßig links, rechts, links, rechts und stotterte dann in einer Welle von vorn - tok tok tok tok. Im Mietwagen auf Madeiras malerischen Straßen mit traumhaften Aussichten setzt sich das Empfinden der Nacht  fort . Kurve links, Kurve rechts, Kurve links, Kurve rechts, Steigung - tok tok tok tok. Bei Ankunft an unserem ersten Ziel, des Cabo Girao, ist mir schon sowas von schlecht....

 Cabo Girão (port. Kap der Umkehr) ist eine Steilklippe im Süden Madeiras. Die Höhe wird mit 560 bis 589 m angegeben, damit ist er eine der höchsten Steilklippen Europas. Neu entstanden ist dort der Skywalk, von dem man ca. 580 m in die Tiefe blickt. Noch im Entstehen sind eine Reihe von Geschäften, die Toiletten gegen Gebühr sind schon offen.


Der Ausblick und die sehr frische Luft läßt die Übelkeit vergessen.



Sehr schnell begreifen wir auf unserer Fahrt, dass die km Anzahl und die dafür benötigte Fahrzeit sehr weit auseinanderdriften. Nach und nach streich ich immer mehr angepeilte Ziele weg, da uns die Zeit zu knapp wird. Schließlich wollen wir unser Schiff rechtzeitig wieder erreichen, so fahren wir mehr oder weniger ohne lange Besichtigungen quer über die Insel zurück nach Funchal.




   Jetzt wissen wir zumindest, dass Funchal auch eine rauhe Seite hat, nachdem es uns bisher immer als milde Blumeninsel erschienen ist


Auf solchen Wellen waren wir wohl heut Nacht unterwegs, 
ein wenig Bammel haben wir vor der Weiterfahrt.



Faszit: Madeira bei einem Tagesaufenthalt mit Mietwagen erkunden ist keine gute Idee, beim nächsten mal gehen wir wieder bummeln und genießen Funchal.



Mit uns im Hafen liegen heute die Prinsendam
und die Aidabella












Bis zur Abfahrt vergnügen wir uns mit Möwen jagen.... gar nicht so einfach!
Das sind die Siegerfotos:


 Udo hat gewonnen: er hat 2 erwischt 





Die Ausfahrt erfolgt bei traumhaften Sonnenschein und zu unserer Freude
 hat sich das Meer beruhigt, so dass wir uns auf den morgigen Seetag freuen können.