Sonntag, 17. März 2013

Auf dem Atlantik





Zeit, viel Zeit zum Entspannen, die vielen Eindrücke zu verarbeiten
 und die Mediterranea zu genießen.









Diese 5 Seetage genießen wir wirklich, die Stimmung an Bord ist sowas von locker - man merkt deutlich, dass sich auf einer TA wohl doch mehr "alte Kreuzfahrthasen" befinden als "Erstfahrer". Dass der überwiegende Anteil der Gäste deutschsprachig ist, schadet der Stimmung keineswegs - ist besser als meine erste TA unter all den Brasilianern.Besonders nett erleben wir viele der Schweizer Gäste, die in großer Zahl vertreten sind.











Zu jeder Zeit bekommen wir genau dort eine Liege, wo wir uns sonnen möchten - da immer grad dann jemand aufsteht und seine Liege freigibt. 

Ebenso finden wir jederzeit ein Plätzchen auf dem 
Außendeck des Büfettrestaurants.
Leicht entwickeln sich Plaudereien, sei es an der Reeling oder an der Bar, wie natürlich auch am 
Tisch. 




















Die Auswahl des Büfetts am Mittag bietet jeden Tag andere Spezialitäten und außerdem eine Ecke mit abwechselnden Themen von Sushi über Paella bis zu deutschen Leckereien.






Besonders gefällt uns das Büfett des Küchenchefs mit einem großen Fischangebot.
 Es ist sehr attraktiv angerichtet.







Natürlich fehlen auch die 
süßen Leckereien nie.





Netterweise testet Costa auf dieser Reise eine neue Idde und zwar die "Elegante Teezeit", 
zu der im Programm  eingeladen wird, in angemessener Kleidung zu erscheinen.
 Die "Teezeit" findet bei klassischem Klavierspiel im lichtdurchfluteten Zuzahlrestaurant statt und bietet eine angenehme Abwechslung vom täglichen Sonnenbad. Die Gäste halten sich an den Kleidervorschlag und ziehen sich für 2 Stunden mitten am Nachmittag mal eben fein an.
  Die Atmosphäre und die Tortenauswahl steht einem ähnlichen Angebot auf der 
MS  Deutschland in nichts nach. Ich hätte nie gedacht, dass bei Costa jemand solche  feinen und schmackhaften Torten machen kann.



Wir hoffen, dass der Test ein Erfolg ist und wir die Teezeit
 irgendwann wieder genießen können.   




Abends müssen wir dann noch unser 4 bis 5-Gang-Menu bewältigen, es ist angenehm für uns und unseren indischen Kellner, denn unsere Tischpartner halten bei der Anzahl der Gänge mit. Das Essen ist durchweg schmackhaft. Zu unserer großen Überraschung bestellen wir einen Abend all 6  ein Steak und bekommen es tatsächlich von rare bis medium jeder so wie bestellt. Natürlich gibt es Ausrutscher in der Qualität nach oben und unten, mein absolutes Highlihgt sind die gegrillten Garnelen beim Kapitäns-Gala-Menu, von denen ich noch tagelang schwärme. Der Tiefpunkt ist das Osso bucco, über das ich nicht weiter reden möchte. 

Bei diesem kulinarischen Programm ist das Frühstück der einzige Punkt, den wir einschränken können. So gehen wir dazu über, da ja auch jeden Mittag die Uhr 1 Stunde vorgestellt wird, uns ein kleines Frühstück selber auf unseren Balkon zu holen. Es ist ja nicht weit zum Bufett. Hauptsache Kaffee, dazu wenige kleine süße Teilchen, das muss reichen. An Ausflugstagen haben wir uns auch mehrmals das Frühstück auf die Kabine bestellt. Das "Premium-Frühstücksangebot", das im Preis  inbegriffen ist unterscheidet sich nicht von dem "Classic-Angebot" mit Zuzahlung von 5,00 € - die Karten sind identisch .

Die Sauberkeit auf dem ganzen Schiff wird groß geschrieben. Unser Kabinensteward hat anscheinend nichts anderes zu tun, als zu lauern, wann wir morgens die Kabine verlassen - und das  variiert bei uns zwischen 8 und 11:30 Uhr - wenn wir 20 Minuten später zurückkommen ist alles sauber und fertig. 
Die Kellner im Restaurant bieten einen freundlichen, flotten Service - zum Fisch gibt es übrigens auch Fischmesser.

Im Büffetrestaurant gibt es keine Plastiktassen, den Kaffee können wir aus den weiß-gelben Arcopaltassen trinken. Wie gewohnt, geht das Frühstücksbüfett direkt ins Mittagsbufett über. Das Nachmittagsangebot ist manchmal so für 1 Stunde ein wenig dürftig, dann gibts nur Würstchen und Hot Dog und die Pizza-Station. Aber auch die Pizzastation kann Überraschungen bieten-so freuen wir uns einen Nachmittag tierisch, als wir mit leichtem Hungergefühl nach etwas Leckerem schauen und genau in diesem Moment eine Platte Pizza Calzone (meine Lieblingspizza) ganz frisch und unverschämt lecker angeboten wird. Das sind die kleinen Freuden des Lebens.


Unter den Barchefs gibt es  schon einige, die ihre hohe Position in der Rangordnung mit einer gewissen Arroganz ausfüllen, hier hilft auch mal ein zusätzliches Trinkgeld, das den Widererkennungswert des Gastes steigert. Von mangelndem oder unwilligem Service aufgrund des AI-Paketes merken wir nichts.



Noch eine Kleinigkeit, aber so wichtig: Dieser Hygienevorschlag, dass ich mit einem Papier die Toilettentüren beim Verlassen öffnen soll, wird auf der Mediterranea perfekt umgesetzt - in jedem Toilettenvorraum hängen neben der Außentür die Papiertücher und draußen vor der Tür steht ein kleiner Mülleimer in den ich mein Tüchlein entsorgen kann, nachdem ich die Türklinke der äußeren Tür damit angefasst habe.





Während unserer 18 Tage an Bord haben wir 4 Galabende, außerdem 4 Abende mit  besonderem Thema und Kleidervorschlag: Tropische, Italienische und weiße Nacht und maskiert.






Die Shows an Bord werden durchweg von unseren Tischnachbarn gelobt. Wir selber besuchen nur 3 oder 4 sehr gute Vorstellungen . Theater an Bord ist nicht so unbedingt unser Ding, da wir, wenn die Show vor dem Essen läuft lieber unser persönliches Sonnenuntergangprogramm genießen und wenn sie nach dem Essen stattfindet  immer ein Problem mit dem Wachbleiben im Theater haben.




Im überdachten Poolbereich bleibt das Dach ab dem letzten Karibikhafen geschlossen. Uns persönlich ist es darunter zu warm und zu laut, aber viele andere Gäste geniessen den Aufenthalt dort windgeschützt . Auf jeden Fall findet so weiterhin ein großer Teil  des Bordleben  und der Animation an Deck statt, auch als die Temperaturen langsam kühler werden. Das sehe ich als großen Vorteil. Am letzten Tag unserer Reise empfinden wir dann auch die Temperatur sehr angenehm und verbringen dort auch die letzten Stunden bis zur Ausschiffung.  

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